Dynamische Lichtstreuung (DLS)

Einführung in die Dynamische Lichtstreuung (DLS)

Dynamische Lichtstreuung (DLS) ist auch unter der Bezeichnung Photonenkorrelationsspektroskopie bekannt. . Typische Anwendung findet es in der Partikelgrößenverteilung von kleinen Partikeln, wie Protein, Peptiden, Mizellen und Viren, organischen und anorganischen Nanopartikeln und Pigmenten.

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Der Effekt der Temperatur auf die Partikelgröße und Stabilität kann untersucht werden. Das Dynamische Lichtstreuungsinstrument von Particle Analytical ist ein Nano Zetasizer, bei dem Partikelgröße und zeta-Potential gemessen werden können:

  • Dynamischen Lichtstreuungwird benutzt um Partikel und Molekülgrößen zu bestimmen. Diese Technik misst die Diffusion der Partikel mit der Brownschen Bewegung, wandelt dies in Größe und Größenverteilung um über die Stokes-Einstein-Beziehung.
  • Laser Doppler Mikroelektrophoresewird benutzt um das zeta-Potential zu bestimmen. Ein elektrisches Feld wird an eine Lösung oder Dispersion von Molekülen angelegt, welche sich dann mit einer Geschwindigkeit, die in Beziehung zum zeta-Potential steht bewegen.
  • Statische Lichtstreuungwird benutzt um das Molgewicht von Proteinen und Polymere zu bestimmen. Bei dieser Technik wir die Streuungsintensität bei unterschiedlichen Konzentrationen gemessen und ein Debye-Graph aufgetragen. Von diesem kann die mittlere Molmasse und der zweite Virialkoeffizient berechnet werden, ein Maß der Löslichkeit des Moleküls.

Instrument- und Messprinzip, DLS

Das Dynamische Lichtstreuungsinstrument , welches von Particle Analytical (Malvern Nano Zetasizer) misst die Partikelgrößenverteilung mit Laser dynamischer Lichtstreuung und  der Analyse der Brownschen Bewegung von Partikeln im Medium. Die nicht-invasive Rückstreuung erlaubt die Messung von konzentrierten Proben mit geringer oder keiner Verdünnung.

Technische Details
Instrument Malvern Nano Zetasizer
Probenmenge Minimal 12 µl und maximal 3 ml einer stabilen Emulsion / Suspension
Temperaturbereich 15°C – 40°C.
Ergebnis Das Ergebnis liegt als Partikelgrößenverteilung einer stabilen Emulsion oder  Suspension in der Größenordnung von 0.3 nm bis 10 µm vor.
Voraussetzungen Kenntnis über die Viskosität der Emulsion/Suspension wird benötigt, sowie die Brechungsindizes der Probe und des Mediums.