Thermogravimetrische Analyse (TGA)

Einführung in die TGA

Die thermogravimetrische Analyse (TGA), wird dafür verwendet zu zeigen ob eine Probe Lösungsmittel oder schwach gebundene Moleküle enthält, die ggf. bei Erwärmung verdampfen. Die Anwesenheit von Solvaten/Hydraten ist normalerweise nicht erwünscht, da sie typischerweise destabilisierend auf eine Komponente wirken. Außerdem ist es möglich zwischen Solvaten und „reinen“ polymorphen Formen zu unterschieden. Diese Methode entspricht Ph. Eur. 2.2.34.

Für ein Angebot über TGA-Messungen: Benutzen Sie bitte Kontaktformular 

Instrument- und Messprinzip, TGA

TGA misst die Gewichtsänderung, entweder als Funktion von ansteigender Temperatur, oder isotherm über die Zeit in einer Schutzgasatmosphäre (mit Stickstoff) oder an Luft. TGA besteht aus einer Probenpfanne, die von einer Präzisionswaage gehalten wird. Die Pfanne steht in einem Ofen und wird während des Experiments aufgewärmt oder gekühlt. Das Gewicht der Probe wird kontinuierlich gemessen. Die Waage kann Änderungen bis zu 1 µg feststellen.

TGA bestimmt die Temperatur und Gewichtsänderungen von Zerfallsreaktionen, welches zur quantitativen Kompositionsanalyse genutzt werden kann. Sie kann zur Wasser- oder Lösungsmittelinhaltsbestimmung benutzt werden, seien es Solvate oder schwach oberflächengebundene Moleküle. TGA misst auch die Verdampfungsrate, wie etwa leicht flüchtige Emissionen aus flüssigen Mischungen.

Technische Details
Instrumente TGA / SDTA 851 von Mettler Toledo
Temperaturbereich Raumtemperatur bis  1100°C
Resolution 1 ug
Standardparameter Schutzgas: Luft, 20 ml/min
Probenmenge 5 mg – 10 mg