Was ist ein Polymorph?

    • Aus der Wikipedia: “ Polymorphie ist nach E. A. Mitscherlich in den Werkstoffwissenschaften und der Mineralogie die Eigenschaft, dass eine feste Substanz in verschiedenen Erscheinungsformen (Kristallformen, Modifikationen) vorkommen kann”
    • Die meisten organischen Moleküle formen verschiedene Kristallstrukturen: Ein Polymorphbeschreibt  eine dieser klar definierten Kristallstrukturen, in der die Moleküle auf bestimmte „wiederholende Weise2 angeordnet sind.
    • Ein Beispiel für zwei polymorphe Formen sind Graphit und Diamant (andere sind Graphen, Nanoröhren und Fullerene): sie bestehen aus den gleichen Atomen/Molekülen, verhalten sich aber unterschiedlich und sehen sehr unterschiedlich aus.
    • Fast alle Pharmaka tragen feste kristalline Wirkstoffe, sie liegen also eventuell in einer polymorphen Form vor.
    • Unterschiedliche Polymorphe unterscheiden sich in ihrer Stabilität, die von der “Stärke“ der innerkristallinen Wechselwirkungen mit den Nachbarmolekülen abhängt.
    • Nach den “Naturgesetzen” streben alle Molekülen einem energetischen Minimum zu also versuchen die stabilste Struktur anzunehmen. Es wird also immer zu einem Übergang in die stabilste polymorphe Form kommen, allerdings ist der Zeitrahmen das entscheidende.
    • In der Entwicklung eines Wirkstoffs wird vorgezogen mit dem stabilsten Polymorphzu arbeiten, um spätere Risiken der Umwandlung zu vermeiden.
    • Das stabilste Polymorphhat die geringste Löslichkeit und die langsamste Auflösungsrate.
    • Verschiedene  polymorphe Formen sind über unterschiedliche Kristallisationsbedingungen für das Molekül zugänglich.
    • Nach den behördlichen Vorschriften ist ein PolymorphScreening notwendig um einen Wirkstoff zuzulassen.

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